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Neujahrsempfang im einewelt haus
Während gesellschaftliche Kräfte erstarken, die sich gegen demokratischen Zusammenhalt, Vielfalt und eine offene Stadtgemeinschaft lehnen, setzen die interkulturellen Wochen ein Zeichen genau „dafür!“. Das ist das bundesweite Motto der IKW 2026. Auch bei der 29. Lokalausgabe in Magdeburg ist das Engagement breit gefächert. Vereine, Initiativen, Institutionen und Unternehmen gestalten alle Inhalte selbst und laden zu Begegnungen, Kochaktionen, Theater oder Konzerten ein.
Den feierlichen Auftakt bildet „Open City – Das Fest am Dom“ direkt am Ottonianum. Das Publikum erwartet ein mitreißendes Bühnenprogramm mit Tänzen und Live-Musik aus aller Welt – von arabischen Klängen bis zu ukrainischem Gesang. Dazu gibt es Streetfood, Mitmach-Workshops, Spiele und eine gemütliche Lese-Oase.
Musikalische Höhepunkte gibt es beim Benefizkonzert „Reformation trifft persische Musik“ in der Hoffnungskirche, beim Jubiläumsfest des einewelt haus Magdeburg und die offene Bühne im Café Mosaik.
Auch mit dem Gaumen kann man den Horizont erweitern: In der Volkshochschule findet ein Kurs für internationales Backen statt. Ein Kochabend im einewelt haus ist deutsch-französisch inspiriert und ein paar Tage später ägyptisch.
Gleichzeitig bieten die interkulturellen Wochen Raum für gesellschaftlichen Dialog. Fachvorträge beleuchten die Mehrfachdiskriminierung jüdischer Migranten aus Osteuropa oder geben Einblick in die Geschichte des nigerianischen Volks der Igbo und dessen Ringen um Demokratie. Darauf folgt ein Dialog zwischen Unternehmen und internationalen Fachkräften zum Thema Mehrsprachigkeit und deren Bedeutung in der Zukunft.
