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Toralf Krüge (1.v. links) und Mario Gerlich (2. v. links) mit ihrem Team
Angefangen hat es nicht in einer Garage, aber Studenten waren Toralf Krüge und Mario Gerlich 2001 auch, als sie in der heimischen Küche aus ihrer Vorliebe für Sushi die Idee für ein Gastronomieunternehmen formten. Zu jener Zeit waren die japanischen Häppchen aus kaltem Essigreis in Magdeburg noch nahezu unbekannt. Schon damals setzten die beiden auf Menschen, die ihr originäres Wissen und ihre Erfahrungen in den Betrieb einbrachten. So zeigte ihnen eine aus Fernost stammende Klavierspielerin am Opernhaus, wie Sushi richtig gerollt wird. Geschäftsführer Mario Gerlich studierte damals Bauingenieurwesen und erinnert sich jener Anfänge: „Was wir vorhatten, war für die Zeit außergewöhnlich. Es gab in Magdeburg praktisch kein Sushi. Wir haben an die Idee geglaubt und es uns einfach getraut.“ Die beiden waren von ihrer Idee überzeugt und wagten mit ihrem Label „Sushifreunde“ den Schritt in die Selbstständigkeit.
Fünfundzwanzig Jahre später ist aus der Gründungs-Idee ein erfolgreiches Gastronomieunternehmen geworden. Allein in Magdeburg gibt es verteilt über die Stadtteile fünf Filialen der „Sushi Freunde“ und von „Sushi deluxe“. Dazu bestehen zwischen Rostock und Lippstadt, Bremen und Leipzig deutschlandweit 22 Filialen mit rund 600 Mitarbeitern. Das Besondere der „Sushi Freunde“ zeigt sich an einem anderen Fakt: deutsche Franchise-Unternehmen sind fast durchgängig in den Metropolen Berlin, Hamburg und München angesiedelt, Magdeburg als Zentrale ist eine Ausnahme. „Wir sind Locals, also ein echtes Magdeburger Kind“, sagen sie und schauen zuversichtlich auf die nächsten Jahre, bei denen es auch bei ihnen um den Trend der Virtual Brands, also Sub-Marken in bestehenden Läden, geht. Wachsen wollen sie auch, aber nicht auf Teufel komm raus, sondern primär mit „organischem Wachstum in den bestehenden Städten.“

