Am 8. Juni 1996 wurde in Magdeburg Geschichte geschrieben: Der erste Christopher Street Day in Magdeburg brachte Menschen zusammen – in Demonstration, Straßenfest und politischem Hearing. Es war ein Tag voller Mut, Sichtbarkeit und Aufbruch.
Organisiert wurde dieser erste CSD vor allem von engagierten Frauen, die damit einen wichtigen Grundstein für die queere Bewegung in Sachsen-Anhalt gelegt haben. Inspiriert von den Stonewall Riots, bei denen insbesondere Frauen und queere Menschen an vorderster Front für Freiheit, Würde und Selbstbestimmung kämpften, entstand auch hier ein starkes Zeichen: Wir sind da. Wir sind sichtbar. Wir kämpfen für unsere Rechte.
30 Jahre später feiern wir genau das: die Menschen, die damals den Mut hatten, auf die Straße zu gehen.

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