Vier Brunnen in Rom sind Ausgangspunkt der 1916 entstandenen ersten sinfonischen Dichtung der „Römischen Trilogie“ des italienischen Komponisten Ottorino Respighi. Die vier Sätze fassen als klassische Programmmusik die Empfindungen des Komponisten beim Anblick der Brunnen zu unterschiedlichen Tageszeiten in Musik.
Etwa ein Jahrhundert zuvor und knapp 700 Kilometer weiter nördlich komponierte Carl Maria von Weber für den Klarinettenvirtuosen Heinrich Baermann das Klarinettenkonzert Nr. 2, dessen Finale bis heute zu den schillerndsten, virtuosesten Passagen des Repertoires für Solo-Klarinette gehört. Auf der Magdeburger Opernbühne wird der preisgekrönte österreichische Klarinettist Daniel Ottensamer dieses Bravourstück leisten.
Zurück nach Italien: Giuseppe Martucci galt als musikalisches Wunderkind, wurde später der Lehrer u. a. von Respighi und avancierte zu einem der wichtigsten zeitgenössischen Vertreter der italienischen Instrumentalmusik. Den Abschluss des Programms macht die sechste, sogenannte „kleine C-Dur“-Sinfonie Franz Schuberts – ein entgegen dem Stigma Schuberts ausgesprochen helles, verspieltes und energievolles Werk. Am Pult steht an diesem Abend mit dem ehemaligen GMD der Magdeburgischen Philharmonie, Francesco Corti, kein Unbekannter.

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