Ingrid Müller-Kuberski ist eine Künstlerin, die in ihrer täglichen Umgebung optische Reize sucht und häufig findet. Motive, die sie besonders faszinieren, hält sie mit dem Fotoapparat oder dem Smartphone fest... Beim Aufnehmen der Fotos dürfte die Künstlerin erstaunte Blicke von Beobachtern ernten, falls überhaupt jemand in der Nähe bemerkt, was hier vor sich geht. Was Siezum Beispiel 2019 in Bad Kösen dokumentierte, würden die meisten Menschen wahrscheinlich als hässliche Flecken auf einer heruntergekommenen Mauer abtun. Doch Müller-Kuberski erkennt hier etwas ganz anderes. Die seitliche steinerne Begrenzung der "Brücke der Einheit" übt einen besonderen Reiz auf sie aus. Sie ahnt, dass hier die Grundlage für ein Kunstwerk existiert ... (Dr. Ruth Heftrig)
Kurzbiografie: 1936 in Leuna geboren, 1956-62 Praktikum und Studium der Bildteppichgestaltung an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung Halle, Burg Giebichenstein , Abschluss als Diplomwerkkünstler/Textilgestalter, 1964-65 Teilstudium Kostümgestaltung an der Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst, Berlin-Weißensee, 1967 Beginn der freiberuflichen künstlerischen Tätigkeit in Magdeburg, 1970er und 1980er Jahre Mitarbeiterin an den Magdeburger Museen und textilrestauratorische Arbeiten am Halberstädter Domschatz
Expressive Farbflächen-Kompositionen, zarte Pastelle, malerische Grafiken, textile Objekte, Collagen, keramische Plastiken – Annedore Policeks Werk ist vielgestaltig und voller Lebendigkeit. Frauen und Kinder sind beliebte Motive. Hinzu gesellen sich die Puppen, die an der Ostsee gefundenen Steine und die Blumen im Feld und Garten. Literarische Themen und politische Ereignisse inspirieren. Reisen schaffen neue Reize. Immer wieder findet sich die Faszination für das Bewegte, den Tanz, das Kostümieren in all seinen schillernden, leuchtenden, Farbigkeiten. Beständiger Schöpfungsquell bleibt die Natur. Figurative Farbflächen lösen sich in dynamisch kreuzenden Linien gleich einer Klangmelodie. Dieses Zusammenspiel von Farbe und Form, Fläche und Linie und Abstraktion und Gegenstand fordert die Künstlerin immer wieder aufs neue heraus. (Josephine Rex)
Kurzbiografie: in Magdeburg geboren, 1951-54 Lehre als Schriftenmalerin in Halberstadt, künstlerische Erfahrungen im Zirkel bei Julius Barheine (1897-1976), 1958-1961 Studium an der Fachschule für angewandte Kunst Magdeburg, 1961-1966 Studium an der Hochschule für Bildende Kunst Dresden (HfBK), Diplom in der Fachrichtung Wandmalerei, ab 1966 freiberufliche Malerin und Grafikerin in Magdeburg und Halberstadt



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