Buchpräsentation und Lesung mit Natalka Sniadanko und Wolfram Tschiche
Im Jahr 2025 ist im Leipziger Universitätsverlag ein Buch mit folgendem Titel erschienen: „Durch den Eisernen Vorhang nach Europa. Osteuropa nach 1989“ (Hrsg.: Maik Reichel, Wolfram Tschiche). Im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung, Sachsen-Anhalt haben in diesem Sammelband vornehmlich osteuropäische AutorInnen Beiträge veröffentlicht, die sich u. a. einerseits mit dem Rechtspopulismus in der Europäischen Union und andererseits mit dem russischen Aggressionskrieg gegen die Ukraine auseinandersetzen.
Eine der Autorinnen, die einen Text in diesem Sammelband veröffentlicht hat, ist die ukrainische Schriftstellerin Natallka Sniadanko.
Einen literarischen Ausgangspunkt des Abends bildet Sniadankos Beitrag “Barbie und andere Mythen des osteuropäischen Feminismus“, erschien in dem zuvor erwähnten Sammelband. Der Text eröffnet Perspektiven auf feministische Diskurse und weibliche Erfahrungen im osteuropäischen und postsowjetischen Kontext und dient als Grundlage für eine weitere Diskussion.
Darüber hinaus widmet sich die Veranstaltung der Situation schreibender Frauen im aktuellen russischen Krieg gegen die Ukraine. Besonders Augenmerk gilt Schriftstellerinnen mit ihren Texten, die selbst an der Front kämpfen oder im Krieg ums Leben gekommen sind, darunter Jaryna Tschornohus, Viktoria Amelina und Olena Herasymjuk sowie weitere Autorinnen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich mit Ihren Beiträgen und Fragen an der Veranstaltung zu beteiligen.

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