Björn Wiedemann aus Burg zeigt seine Bilder – Acryl auf Leinwand, frühe und aktuelle Arbeiten.
„Mit dem Titel greife ich bewusst einen Begriff aus dem medizinischen Alltag auf. Nicht als Befund und nicht als Erklärung, sondern aus der Verbindung von persönlichem Hintergrund und dem Ausstellungsort im Haus der Heilberufe. Kunst steht hier für etwas, das nicht gemessen oder verordnet werden kann, aber Wirkung entfaltet“, erklärt Björn Wiedemann den vom ihm gewählten Ausstellungstitel.
Für den Künstler selbst war Malerei immer Teil seines Lebens. In einer intensiven Phase gewann sie jedoch eine neue Bedeutung: Sie wurde tragender, konzentrierter und führte zurück zu Licht, Farbe und Handlungsfähigkeit. Aus dieser Verdichtung heraus entwickelte sich über die Jahre eine Arbeitsweise, die bis heute fortwirkt und den Kern der gezeigten Arbeiten bildet. Seine Werke entstehen in einem prozesshaften Vorgehen zwischen Planung, Intuition und Offenheit. Zufall ist dabei kein Gegenpol, sondern Teil der Arbeitsweise. Formen entwickeln sich, verändern sich, werden überlagert oder neu angesetzt. Spuren früherer Entscheidungen bleiben sichtbar.
Björn Wiedemann: „Als Flurgalerie ist dieser Ort ein Durchgangsraum. Die Arbeiten sind keine abgeschlossenen Aussagen, sondern begleiten das Vorübergehen. Sie fordern nichts, laden aber dazu ein, für einen Moment stehen zu bleiben. – Eine Diagnose im klassischen Sinn bleibt aus. Was bleibt, ist Kunst.“
Ausstellung bis 23. April 2026


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