Hugo ist jung, und er möchte seinem Leben in politisch unruhigen Zeiten einen Sinn geben. Der Krieg, in dem sich sein Land befindet, steht kurz vor dem Ende, hinter geschlossenen Türen wird schon verhandelt. Als durchsickert, dass Hoederer als Chef der Partei, der Hugo angehört, Deals mit den politischen Gegnern plant, kommt für Hugo die Gelegenheit, sich zu beweisen. Er lässt sich als Hoederers Sekretär anstellen, mit dem Auftrag, den Verräter zu töten. Doch je näher er diesem kommt, desto schwieriger wird es, die Tat im Namen der Gerechtigkeit zu begehen.
Jean-Paul Sartre – Romancier, Dramatiker, Publizist und Philosoph – gilt als einer der tonangebenden Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Sein Stück "Die schmutzigen Hände" entsteht 1948 und ist, ganz im Sinne des von ihm vertretenen Existenzialismus, eine radikale Befragung unserer Freiheit zur Selbstbestimmung.

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