Die C-Moll-Messe entstand 1782 und ist eine der herausragenden Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart, auch als Monumentalwerk bezeichnet, das alle bisherigen Schöpfungen des Komponisten überstieg und neue Maßstäbe setzte, obwohl die Messe unvollendet blieb. Sie zeichnet sich durch eine außergewöhnliche stilistische Vielfalt aus, die auch Anklänge an Komponisten wie Bach und Händel nimmt und neben den spannenden Chorabschnitten sehr opernhafte solistische Parts einbaut. Sie nimmt gekonnt Bezug auf die Zeit des Barocks und zeigt eine sehr festliche und umfangreiche Vertonung der Liturgie. Trotz der Nichtvollendung der Messe gilt sie als ebenbürtig zu Bachs H-Moll-Messe oder Beethovens Mess-Vertonungen.
