Deutschland, Ende der 2020er-Jahre: Das EXIT-Programm verspricht Sicherheit und Ordnung – um den Preis der menschlichen Freiheit. Gesellschaftliche „Problemfälle“ werden eingefroren, um sie in einer kontrollierten Zukunft wieder aufzutauen. Doch was geschieht mit jenen, die das nicht wollen?
Claudia Kopinski und Theo Schröder gelingt die Flucht nach Paris: Claudia versucht, ein unauffälliges Leben als Angestellte in einer Buchhandlung in Clichy zu führen. Doch die Angst, entdeckt zu werden, begleitet sie jeden Tag. Theo hingegen versinkt im kriminellen Milieu von Montmartre, wo ihn neue Gefahren erwarten und er lernt, dass die Grenzen zwischen Überleben und Moral fließend sind.
Doch plötzlich mischen sich die Karten neu. Unterschiedliche Akteure verbünden sich gegen das EXIT-Programm. Gemeinsam wagen sie das Unmögliche: den Kampf gegen ein System, das perfekt scheint – und doch tödliche Schwachstellen hat. Während sich die Ereignisse auf einen explosiven Höhepunkt zubewegen, müssen Claudia und Theo nicht nur um ihre Freiheit, sondern auch um ihre Menschlichkeit kämpfen. Denn das EXIT-Programm zu Fall zu bringen, fordert Opfer – und die Ungewissheit, wer am Ende noch an ihrer Seite stehen wird.
Ein hochspannender Thriller über Flucht, Verrat und den Mut zum Widerstand.
Was passiert mit einer Gesellschaft, die ihre Menschlichkeit einfriert? Und wie weit ist der Weg zurück aus der autoritären Zwischenzone?
Mitreißend, vielschichtig und mit einem Hoffnungsschimmer am Ende des Tunnels.
Der EXIT-Komplex verbindet Elemente des klassischen Thrillers mit denen der Pulp-Geschichte, der Burleske sowie des französischen Exofictionalismus-Dramas. Mit seiner Science-Geschichte greift Autor Günter Schuler gesellschaftliche Entwicklungen auf und spitzt sie mit den Mitteln des Noir-Romans zu. Herausgekommen ist eine Erzählung über staatliche Strukturen, die sich verselbständigen – und was das mit Menschen sowie der umgebenden Gesellschaft macht.
Günter Schuler: geboren 1955 in Völklingen, Jugend verbracht im Hunsrückvorland, Sturm-und-Drang-Jahre absolviert in Saarbrücken; Zeitungsluft geschnuppert unter anderem beim Magazin Saarhexe sowie bei az – andere Zeitung (Rhein-Main); von Beruf Medienproduktioner. Als Fachjournalist rund zwei Dutzend Titel veröffentlicht zu Typografie, Bildbearbeitung und Mediengestaltung. Da man Photoshop & Co. zwischenzeitlich kaum noch jemand erklären muß, umgesattelt auf Crime, Fictionales sowie Non-Fictionales. Nostalgische Erinnerung an den ersten Krimi 1992: Das Glück kommt immer erst am Schluss, erschienen bei Edition Nautilus. Der Autor liebt Serien, gute Filme, Italia, die Kanaren und Paris. Als assimilierter Hesse lebt er in Frankfurt am Main. Der EXIT-Komplex ist als Teil einer möglichen Trilogie konzipiert.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Sachsen-Anhalt im Rahmen der Reihe "Zukunft der Demokratie". Es moderiert Dennis Jannack.


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