In "Fassaden" erzählt Sandra Hüller die Geschichte einer Frau, die aus einer langjährigen gewalttätigen Beziehung ausbricht, sowie von einem politischen und gesellschaftlichen System, das lieber wegschaut. Der Film zeigt, welche Machtstrukturen hinter den Fassaden stecken und wie der Staat Frauen unzulänglich schützt.
Die Erzählung basiert auf realen Erfahrungsberichten, die zu einer Figur verdichtet werden. Was Worte nicht ausdrücken können, verkörpert auf ästhetische Weise ein Tanzduo. »Diese Kombination aus Abstrakt und Konkret entwickelt eine – im doppelten Sinne – unheimliche Synergie, durch die man als Zuschauer:in geradezu gezwungen ist, seine Sicht auf die Dinge stets zu hinterfragen, sich nicht in naive Aussagen wie 'Warum bist du nicht einfach gegangen?' zu flüchten.« (Kino Zeit)
Die Leipziger Regisseurin Alina Cyranek war mit "Fassaden" u.a. im Langfilmwettbewerb der Filmkunsttage Sachsen-Anhalt 2025 nominiert.
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