Die Kaiser-Otto-Brücke ist ein monumentales Brückenbauwerk der Stadt Magdeburg, welches mit ca. 250 m Länge die „Alte Elbe“ überspannt. Das Brückenbauwerk dient in Verbindung mit der ebenfalls neugebauten „Königin-Editha-Brücke“ über die „Zollelbe“ und der „Neuen Strombrücke“ über die Elbe als hochwassersichere Verkehrsverbindung zwischen den Stadtteilen östlich der Elbe und dem Zentrum der Stadt. Was waren aber die Gründe für dieses sehr gewaltige Projekt? Im Jahr 2013 entstand durch das Jahrhunderthochwasser an der Anna-Ebert-Brücke folgenschwere irreparable bauliche Schäden, welche unter anderem zu erheblichen Einschränkungen des Verkehrs führten. Im selben Jahr noch wurde vom Stadtrat die Entscheidung zum Bau einer Pylonbrücke getroffen. Für dieses sehr anspruchsvolle Bauwerk spricht vor allem der geringe Eingriff in Flora und Fauna als auch die Hochwassersicherheit. Nach Abschluss der Planungs- und Genehmigungsphasen erfolgte im Februar 2020 der offizielle Baustart durch den Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. Bedeutendsten Merkmale der Pylonbrücke sind die zwei 63 m hohen und freistehenden Pylone mit ihren insgesamt 28 Stahlseilen, welche die Brückensegmente tragen. Nach nur 4 Jahren Bauzeit erfolgte im März 2024 die feierliche Eröffnung der Kaiser-Otto-Brücke durch die Oberbürgermeisterin Simone Borris im Beisein des Ministerpräsidenten des Lands Sachsen-Anhalt Dr. Reiner Haseloff und weiteren Gästen. Der Fotoclub 88 Magdeburg hat sich der fotografischen Begleitung des Baus der Pylonbrücke vom Baustart bis zur Fertigstellung gewidmet.

