Gedenken zum Tag der Befreiung im Jahr 1945
Vorsetzung der Buchlesung aus 2025
Am 8. Mai wird auch in Burg wieder dem Tag der Befreiung im Jahr 1945 gedacht werden. Der Tag der Befreiung ist der 8. Mai 1945, der das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa und die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht markiert, wodurch die nationalsozialistische Gewaltherrschaft beendet wurde. In Deutschland wird der Tag als Beginn der Demokratie und als Gedenktag für die Opfer des Krieges begangen. In der Rede des damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizäcker zum 40. Jahrestag zur Beendigung des Krieges in Europa wurde dieser Tag als „Tag der Befreiung […] von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft“ bezeichnet.
Daher werden die Evangelische Kirchengemeinde St. Nicolai und Unser Lieben Frau und das Burger Bündnis gegen Rechts – für Toleranz und Menschlichkeit eine besondere Andacht im Evangelischen Gemeindehaus, in Burg, gestalten. Es wird der zweite Teil des Buches eines in Burg geborenen Autors als gekürzte Lesefassung vorgestellt. Der erste Teil wurde zum Pogromgedenken am 9. November letzten Jahres zu Gehör gebracht. Das Werk handelt von einer Familie, welche die Zeit von 1932 bis 1945 erlebt und mit den Wirren und der Unmenschlichkeit zurechtkommen muss. Umrahmt wir die Lesung durch eine Andacht, welche von Pfarrer in Ruhestand Joachim Gremmes gehalten wird. Für die musikalische Begleitung zeichnet Kirchenmusikerin Cornelia Frenkel verantwortlich. Somit laden die Initiatoren um 17 Uhr zu diesem circa 90-minütigen Gedenken recht herzlich in den Saal der Grünstraße 2 ein.

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