Manchmal führt der Weg zum Glück über steinige Pfade – vom Himmel hinab in die Hölle und wieder zurück. Genau das erlebt Hans, der nach sieben langen Lehrjahren von seinem Meister entlassen wird. Als Lohn erhält er einen schweren Klumpen Gold. „Du hast mir treu und ehrlich gedient – wie der Dienst war, so soll auch der Lohn sein.“
Mit diesem Schatz macht sich Hans voller Hoffnung auf den Weg nach Hause zu seiner Mutter. Doch unterwegs verwandelt sich der vermeintliche Reichtum immer wieder: Dinge gehen verloren, werden getauscht, erscheinen erst als Gewinn und dann wieder als Verlust. Schritt für Schritt wird Hans leichter – und vielleicht auch freier.
Das Märchen von Hans im Glück erzählt von Freude und Enttäuschung, vom Gewinnen und Scheitern und von der erstaunlichen Kunst, das Glück dort zu finden, wo man es am wenigsten erwartet.
Als Hans schließlich sein Ziel erreicht, bleibt ihm nur noch ein Satz:
Der Weg ist klar, die Richtung stimmt. Es gibt keinen glücklicheren Menschen unter der Sonne als mich!

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