Das Alltägliche mit dem Traumhaften verschränkt. Innere Konflikte in äußeren Szenen: Identität als bewegliches, brüchiges Konstrukt. Dingen eine Stimme geben, die sonst stumm bleiben: einem Fluss, einer Straßenbahnschiene, einer Bauhaus-Fassade, einem Bäumchen an der Zugstrecke. Sie erzählen von Menschen, die sich selbst beobachten, sich verlieren und wiederfinden, einfache Antworten verweigern, Ambivalenz aushalten müssen. In einer Sprache, die zwischen Klarheit und Schweben, zwischen Ironie und Ernst, zwischen Fragment und Rhythmus oszilliert, entsteht ein vielstimmiges literarisches Gewebe. Vielleicht auch Jazz. Texte, die in den letzten Jahren entstanden sind: Oft losgelassen und wieder eingefangen. Unter einen Hut passt nicht alles! Gegenwärtiges satirisch, ernsthaft, leise, auch ironisch. Lyrisches ohne (modernen) Zynismus. Prosa, ohne prosaisch zu werden. Dramatisches angemessen dramatisch, aber nie hektisch. Liebe und Humor kommen vor und Gedichte, die ebenfalls helfen sollen, ohne Schmerzen davonzukommen.
Eintritt: 10€

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