Im Herbst 1989 fiel die Mauer, der Kalte Krieg ging zu Ende. Doch während im Westen wieder der gewohnte Alltag einkehrte, vollzog sich im Osten der große Umbruch: Fabriken schlossen, Klubs verloren ihre Stars, Traditionen verschwanden. Die neue Realität war gnadenlos – wirtschaftlich, politisch, kulturell – auch im Fußball.
Als Journalist und Historiker befasst sich Jan Mohnhaupt seit Jahren mit der Geschichte des ostdeutschen Fußballs, besonders zur Wendezeit. Wie stark diese Umbruchphase noch heute die Atmosphäre in den Stadien prägt, hat er am Beispiel des 1. FC Magdeburg intensiv beobachtet und miterlebt. Beim einzigen Europapokalsieger aus der ehemaligen DDR zeigt sich eindrücklich, dass Geschichte nie vergangen ist, der vermeintlich abgehängte Ostfußball aber lebendiger denn je ist.

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