Dell-Lillinger-Westergaard (DLW)
Das Ensemble Dell-Lillinger-Westergaard wurde 2010 von Christopher Dell (Vibraphon, Komposition), Christian Lillinger (Perkussion, Komposition) und Jonas Westergaard (Kontrabass, Komposition) gegründet.
Die Wege der drei vielseitig veranlagten Instrumentalisten und Komponisten hatten sich in der Musikmetropole Berlin zuvor schon mehrfach gekreuzt, und so beschlossen sie, neben ihren diversen anderen Projekten insbesondere in dieser Trio-Besetzung eine eigene Musik zu entwickeln und sich dabei in Echtzeit immer wieder neu zu erfinden.
Im Grenzbereich zwischen auskomponierter zeitgenössischer Musik, experimenteller Forschung und Avantgarde haben Dell-Lillinger-Westergaard seitdem ihre eigene musikalische Sprache geschaffen. Die gemeinsame Entwicklung ist durch zahlreiche Konzerte und Aufnahmen dokumentiert, aber auch durch die immer wiederkehrenden Kooperationen mit so unterschiedlichen musikalischen Partnern wie John Tchicai (Saxophon) oder Tamara Stefanovich (Klavier).
Live-Mitschnitte und produzierte Aufnahmen von Dell-Lillinger-Westergaard sind u.a. auf den Alben „Grammar“ (2013), „Grammar II“ (2019), „Beats“ (2021), „Beats II“ (2023) dokumentiert. Die Zusammenarbeit mit Johannes Brecht (Elektronik) mündete in den Aufnahmen von „Boulez Materialism“ (2018), bei der eine kunstvolle Inszenierung struktureller Klangbewegungen auf eine in der zeitgenössischen Musik bis dahin nicht bekannte Weise vollzogen wurde.


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