Im Gespräch mit der Künstlerin Beate Schoppmann und beim Gang durch ihre Ausstellung "Maps" im Forum Gestaltung geht es darum, wie Menschen ihre Welt verstehen, darstellen und darauf reagieren. Die Ausstellung zeigt Malerei auf (Schul)Wandkarten, originale Werke aus dem Kunstschaffen der Künstlerin und langjährigen Kunstlehrerin Beate Schoppmann aus den Jahren 2000 bis 2025.
Kunst ist dabei ein Spiegel gesellschaftlicher Zustände. Karten stehen für Orientierung und Deutung von Realität. Früher wie heute zeigen Karten nicht nur Geografie, sondern auch Machtverhältnisse (z.B. Grenzen, Ressourcen). Gleichzeitig spielen sie in politischen Entscheidungen innerhalb von Demokratien eine große Rolle. Krise ist der Punkt, an dem Systeme unter Druck geraten. In Krisenzeiten wird sichtbar, wie belastbar politische Strukturen sind und wie Gesellschaften auf die Herausforderungen reagieren.

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