Anne Hahn liest am Ende ihrer Stadtschreiber-Zeit aus ihrem ersten Roman „Gegenüber von China“ einen Abschnitt, der so nicht im Buch vorkommt, aber den Geist der Sudenburger Zeit im Jahr 1988 widerspiegelt, als man sich noch einen Eimer Bier im Goldenen Löwen zapfen lassen konnte, keinen Wasseranschluss in der Wohnung hatte und sich mit Freunden die Zeit beim Geisterbeschwören vertrieb, während der Durchheizer bullerte und Fehlfarben aus dem Rekorder sangen: „Es liegt ein Grauschleier über der Stadt, den meine Mutter noch nicht weggewaschen hat“. (Autorentext)
In Kooperation mit dem Literaturhaus Magdeburg e.V.

