Georg Philipp Telemann war stets offen für Neues und bestens vernetzt in der europäischen Musikwelt. Seine sogenannten Pariser Quartette vereinen französische Eleganz, italienische Virtuosität und deutsche Meisterschaft zu einer souveränen Klangsprache. Auch die Suite „La Bizarre“ unterstreicht mit unkonventionellen Harmonien seine ausgeprägte Originalität. Ergänzt wird das Programm durch Werke seines Hamburger Kollegen Reinhard Keiser, dessen Wirken Telemann sehr schätzte. Der Aufenthalt in Paris wurde zum glanzvollen Höhepunkt seiner Karriere, an dem seine Werke in den Concerts Spirituels gefeiert wurden.
Das 2018 gegründete Ensemble La Petite Écurie lässt mit Barockoboen, Taille, Barockfagott und Schlagwerk den Klang höfischer Bläserkapellen des 17. und 18. Jahrhunderts wieder aufleben.
La Petite Écurie: Miriam Jorde Hompanera, Barockoboe | Valerie Colen, Barockoboe | Paolo Grazzi, Taille und Barockoboe | Giovanni Battista Graziadio, Barockfagott | Philipp Lamprecht, historische Schlaginstrumente
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© Conrad Engelhardt


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