Am 10. Mai 1933 warfen Studenten, Professoren und Mitglieder nationalsozialistischer Parteiorgane die Werke der von ihnen „verfemten Autoren“ ins Feuer. Geplant und organisiert wurde die Aktion von der NSDAP, der Hitlerjugend, Körperschaften der SA und der Deutschen Studentenschaft.
Dabei wurden nicht nur Bücher der sogenannten schönen Literatur, sondern auch Werke der Kunst-, Politik- und Staatswissenschaft verbrannt. Werke von Autoren und Autorinnen wie beispielsweise Johannes R. Becher, Bertolt Brecht, Arnold und Stefan Zweig oder Kurt Tucholsky wurden an diesem Abend dem Feuer preisgegeben.
Rund 90 Jahre später nehmen die Rosa Luxemburg Stiftung Sachsen-Anhalt und das Literaturhaus Magdeburg diesen Tag zum Anlass, um an die Taten der Nazis zu erinnern und ein Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus, Intoleranz und jegliche Form von Fremdenfeindlichkeit zu setzen.
Eröffnet wird die Veranstaltung von Sabine Dirlich (Rosa Luxemburg Stiftung Sachsen-Anhalt) und Sarah Thäger (Literaturhaus Magdeburg), die verschiedene Akteur:innen aus der Stadt dazu eingeladen haben, kurze Texte von Autoren und Autorinnen zu lesen, deren Werke 1933 verbrannt worden sind.
Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung Sachsen-Anhalt und des Literaturhauses Magdeburg.


Google
Yahoo
Outlook
ical