(Offener) Filmclub der VHS Magdeburg
"Licorice Pizza" ist das, was Quentin Tarantino einmal einen »Hang Out-Film« genannt hat: Ein Film, mit dem man so gerne Zeit verbringt, wie mit guten Freunden.
Ein Film also, der nicht durch eine besonders dichte oder gar spannende Handlung besticht, sondern Szenen aneinanderreiht, Figuren beobachtet, skurrile Momente zeigt, die für sich genommen amüsant sind, als Ganzes einen Mikrokosmos entwerfen. Das mag in keinem Moment so ambitioniert wirken wie Andersons frühere radikale, oft verstörende Filme wie "Magnolia" oder "There will be blood", hat aber einen ganz eigenen, sehr entspannten Reiz.
In "Licorice Pizza" erzählt Paul Thomas Anderson in hellen, offenen Bildern von Alana und Gary, die sich ihre Gefühle nicht eingestehen wollen und dennoch gemeinsam im San Fernando Valley der 1970er-Jahre einige Abenteuer erleben. Für den Film hat Regisseur Anderson auch seine Jugenderinnerungen ans Valley einfließen lassen.
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