B’Rock Vocal Consort, B’Rock Orchestra, Johanna Soller - Leitung
Ein Singgedicht in vier Betrachtungen von Georg Philipp Telemann TVWV 6:8 Libretto von Christian Wilhelm Alers
Zu den wirkmächtigen Spätwerken, die Telemann außerhalb seiner Amtsverpflichtung für das öffentliche Konzert komponierte, zählt "Der Tag des Gerichts". Am 17. März 1762 erklang das Oratorium erstmals im Hamburger Konzertsaal auf dem Kamp. Es ist nicht nur in seinem Ausmaß und seiner Besetzung groß, sondern schildert ein aus christlicher Sicht bewegendes Thema: die gewaltige Macht Gottes am Tag des Weltgerichts. Der Telemann-Schüler Christian Wilhelm Alers beschreibt in seinem Libretto voller Dramatik das Bangen vor dem richtenden Gott am Jüngsten Tag. Seine moderne, von Klopstock beeinflusste Sprache regte Telemann zu kraftvollen musikalischen Bildern des Schreckens, des Drohens sowie gottgewollter Naturgewalten, aber auch zu hymnischen Dank- und Lobgesängen an. In der Hamburger Presse wurde Der Tag des Gerichts als „Singe-Gedicht voll starker Bewegungen“ angekündigt.
Das international renommierte belgische Ensemble BʼRock unter Leitung von Johanna Soller schreibt die eindrucksvolle Aufführungsfolge des Werkes in unserer Zeit fort.
Dauer: ca. 80 Minuten ohne Pause
18.30 Uhr Einführung
Einen besonderen Einblick in das Konzert bietet eine offene Probe am 20. März um 16.00 Uhr. Die Platzkapazität ist begrenzt, eine Anmeldung per E-Mail an info@telemann.de ist erforderlich.
Info
© HL Böhme


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