Wenn Mario Barth in „Männer sind nichts ohne die Frauen“ seine neuen, irrsinnig komischen Geschichten aus dem Beziehungsalltag auf die Bühne bringt, gibt es kein Halten mehr. In jeder Tourstadt wird der King of Comedy frenetisch gefeiert. Das Publikum liegt ihm tobend zu Füßen.
Seine treffsicheren Analysen über den ganz normalen Wahnsinn zwischen Mann und Frau produzieren einen Lachanfall nach dem anderen – etwa, wenn seine Frau ihn mit einem einfachen Einkaufszettel – Butter und Tomaten – zum Supermarkt schickt. Daraus entwickelt sich ein aberwitziger Schlagabtausch, den Mario Barth mit überzogener Gestik, unverwechselbarer Mimik und seinem untrüglichen Gespür für absurde Alltagsdialoge wiedergibt.
Mario Barth geht fundamentalen Fragen des Zusammenlebens auf den Grund und kommt zu der Erkenntnis: Frauen können nicht nichts sagen. Und wenn sie nichts sagen, kommunizieren sie mit der Atmung. Wie das geht, parodiert der dreifache Weltrekordhalter aufs Trefflichste. Frauen haben mehr Fragen, als Männer Antworten – nicht weil Männer keine Lust haben zu antworten, sondern weil es schlicht keine Antworten gibt. Auch hierzu hat Mario Barth köstliche Beispiele parat und zieht dabei alle Register seines Könnens. Manchmal fragt selbst er sich, ob nicht alles über das Zusammenleben von Männern und Frauen gesagt sei. „Aber dann passiert etwas und du denkst: Wie geil ist das denn?“
Doch in seinem neuen Programm geht es nicht nur um Frauen. Mario ist inzwischen achtfacher Patenonkel, und einige der Kinder stecken mitten in der Pubertät. Das weckt unmittelbar Erinnerungen an seine eigene Jugend, in der es kein Internet, kein Smartphone und kein Instagram gab. Heute ist die Verständigung schwieriger geworden: Sein 15-jähriger Patensohn redet ganze Sätze – und Mario versteht ihn trotzdem nicht.
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© Engelhardt

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