Zur künstlerischen Arbeit von Martina Stark:
„Inspiration für meine Arbeiten finde ich in gefundenen Fragmenten, Strukturen oder Fundstücken des Alltags, die oftmals Spuren des Verschleißes und somit Zeichen der Zeit tragen. Die meisten Arbeiten sind Collagen oder auch Zeichnungen auf Prägungen, die ich mit der Tiefdruckpresse schaffe. In meinen Objekten führe ich Fundstücke aus Metall mit umwickelten Schläuchen zusammen und schaffe so eine verfremdete Sichtweise auf die geschichtsträchtigen, metallenen Gegenstände. In meinen Arbeiten finden sich auch maschinengestickte Elemente, sowohl real, als auch als „Druckstock“ bei den Papierprägungen.“ (Martina Stark)
Zur künstlerischen Arbeit von Katharina Stark und Andreas Köppe:
Katharina Stark und Andreas Köppe studierten zusammen Textile Künste an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und arbeiten seit dem in vielen künstlerischen Projekten zusammen. Zum einen sind es Arbeiten im Bereich architekturbezogener Kunst zum anderen sind es insbesondere Werke der Weberei, die sie gemeinsam entwerfen und umsetzen. Formal und inhaltlich geht es oft um die Fusion mehrerer Bild- und Bedeutungsebenen, die sich überlagern und miteinander verschmelzen. Die Uneindeutigkeit, die Unschärfen und die Widersprüchlichkeit des Menschlichen Seins stehen oft im Fokus ihrer Arbeiten. Die Thematiken ihrer Textilen Kunst changieren und entwickeln sich, sind ursächlich intuitiv und entspringen dem gegenwärtigen Zeitgeschehen –sie bleiben dem Prozess verhaftet und bilden, ähnlich Fragmenten und Unschärfen der Wahrnehmung und des Gedächtnisses diffus anmutende Bildeinheiten. Die Affinität zum Material, zur Konstruktion und Dekonstruktion und zur Art und Weise, wie etwas gemacht wird, ist den Bildaussagen immanent. Vielschichtige Gewebestrukturen bilden eine komplexe Matrix aus sich verkreuzenden Fadensystemen. Die unterschiedlichen Materialeigenschaftentechnischer Garne, lassen flüchtig wechselnde Bilder erscheinen, die sich, je nach Blickwinkel, durchdringen oder wieder verschwinden. Die Gewebe wirken oft verspielt und zum Teil auch zerstört und kaum entstanden – schon in Auflösung begriffen.


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