Die Rotehorninsel in Magdeburg prägt seit sechs Jahren eine intensive Bautätigkeit, um die dort versammelten Kleinodien der Baukunst wiederzubeleben. In den 1920er Jahren startete dort die Vision zur „Stadt des neuen Bauwillens“. Kultureller Höhepunkt dieses Aufbruchs in die Moderne war die Deutsche Theaterausstellung 1927, die große internationale Beachtung fand.
Es folgte die von Ulrich Müther mit dem Architekten Horst Freitag entworfene Hyparschale von 1969, die eine bautechnische Meisterleistung seiner Zeit ist. Vier als hyperbolische Paraboloide ausgeführte Betonschalen mit nur 7cm Dicke überspannen eine Fläche von 48x 48m. Damit ist sie das größte noch vorhandene Schalenbauwerk Müthers. 2017 beschloss die Stadt die Sanierung der vom Abriss bedrohten Halle. Durch den Auftrag von Carbonbeton konnten die korrosionsgeschädigten Schalen gerettet werden. Die Architekten von gmp implementierten vier Kuben, der lichtdurchflutete offene innere Bereich kommt wieder atemberaubend zur Geltung.
2024 war der Umbau mit Sanierung fertig und jetzt ist Zeit für den coolen Innenblick.
Kosten: 9€, Anmeldung über www.tourenreich.de, carmen.niebergall@tourenreich.de oder 0391 73347784

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