Weltweit machen Initiativen unter dem Motto „Ni una menos“ („Nicht eine weniger“) auf die Ursachen von Gewalt gegen Frauen aufmerksam und setzen sich für Schutz, Sichtbarkeit und gesellschaftlichen Wandel ein. Femizide (die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts) sind die extremste Form dieser Gewalt.
Vor einem Jahr wurde in Magdeburg eine Frau Opfer eines Femizids. Dieses Ereignis ist Anlass, der Betroffenen zu gedenken und zugleich den Blick auf ein Problem zu richten, das weit über den Einzelfall hinaus geht: Geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen ist weltweit verbreitet und Ausdruck struktureller Ungleichheit.
Die Veranstaltung greift diese Perspektiven auf und beleuchtet Hintergründe, internationale Entwicklungen und Handlungsmöglichkeiten. Neben einer Einführung in das Thema bietet sie Raum für Gedenken, Austausch und Diskussion. Vernetzen ist ab 18 Uhr möglich.
Weitere Informationen, welche Vertreter*innen kommen werden, gibt es unter https://eveeno.com/368848370.
Eingeladen sind alle, die sich informieren, Zusammenhänge besser verstehen oder sich mit anderen über Wege zu einer gewaltfreien und gleichberechtigten Gesellschaft austauschen möchten, unabhängig von Vorkenntnissen.
Hinweise: Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Der Veranstaltungsort ist barrierearm zugänglich und verfügt über einen Fahrstuhl. Menschen mit weiteren bedarfen melden sich bitte bis zum 25.08.2026 bei der AGSA.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Fachstelle „Weltoffen, Solidarisch, Dialogisch“ in Trägerschaft der AGSA, des Amtes für Gleichstellungsfragen der Landeshauptstadt Magdeburg und der queeren Hochschulgruppe an der OvGU Magdeburg.
