Die Autorenvereinigung PEN Berlin geht in den Osten Deutschlands und organisiert in 16 größeren und kleineren Orten in Sachsen-Anhalt eine Gesprächsreihe zum Thema Heimat unter anderem auch in Burg.
Wie schon bei der vielbeachteten Veranstaltungsreihe vor den Landtagswahlen im Sommer 2024 in Sachsen, Thüringen und Brandenburg ist das Publikum eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Mehr noch: Das Publikum gestaltet als vierter Gast den Abend maßgeblich mit.
Unter dem Wort Heimat können sich viele Menschen immer noch – oder wieder? – etwas vorstellen: in konservativen Milieus, wo der Begriff seit eh und je beheimatet ist, in rechtsextremen Kreisen, die diesen Begriff zu vereinnahmen versuchen, aber auch links der Mitte. Was aber ist Heimat? Und – um die Frage mit Jean Améry zu formulieren – wie viel Heimat braucht der Mensch? Was ist erforderlich, um sich zu beheimaten? Was gefährdet das Heimatgefühl? Wie geht Heimat im Plural? Und gibt es ein spezifisches ostdeutsches Heimatgefühl, und wenn ja, was macht es aus?
Über all das möchten PEN Berlin in der Kreisstadt Burg reden. Über Heimat. Unter dem gebrochenen Motto "Ist das noch mein Land?" bis zu "Ist das schon mein Land?". Zu den Podiumsgästen gehören die Publizisten Ahmad Mansour und die Schriftstellerin Paula Fürstenberg. Als Moderator fungiert der Volksstimme-Reporter Thomas Pusch.
Einlass ab 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldungen wird gebeten, entweder per E-Mail: kartenreservierung@cat-stairs.de oder per Telefon: 0172 / 19 10 715.
Wer sich schon vorher einen Eindruck von der Gesprächsreihe verschaffen will, kann gern unter https://penberlin.de/mitwirkende-sachsen-anhalt/ nachschauen.

