Im Zentrum des Projektes steht die Frage nach dem eigenen Ort in Zeiten der Unruhe und Ungewissheit.
In einer Zeit der Suche nach Stille und Geborgenheit stellt die Künstlerin die Fragen: Wo ist dein Platz? Wo ist mein Platz? Wo sind die Orte, an denen man gut miteinander sein kann?
Im Zentrum des Projektes steht ein Stuhl als Sinnbild für das ICH – für den Platz im Leben, für Daseinsberechtigung und Präsenz, für Nähe und Distanz, für Schutz und Verletzlichkeit. Ein Platz, der trägt. Ein Platz, der Abstand schafft und Nähe zulässt. Ein Platz, der sagt: Ich bin da.
Die Arbeiten sind geprägt von Acryl, Tusche, Kreide, Feder und Tuschestein. Viele Bilder bekommen kleine Texte als Einstieg in das Bild. Petra Kistner-Knobbe möchte nicht in Gefälligkeit untergehen, um Zeitgeist oder Egos zu polieren – sie möchte Ecken und Kanten zeigen, ab und an polarisieren. Ihre Bilder geben Raum, sich mit der eigenen Befindlichkeit zu beschäftigen.
Die Künstlerin arbeitet seit vielen Jahren mit Malerei, Fotografie und Text. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen gezeigt.

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