Die berühmte, wahrscheinlich an die „Fettecke“ von Joseph Beuys angelehnte und vom Komiker Mike Krüger verwendete Phrase zeigt, dass die Bedeutung von etwas nicht in dem etwas selbst liegt, sondern dass die Bedeutung von außen (durch Menschen) hinzugefügt wird. Die moderne Kunst lebt dies. Denn oftmals sind Kunstwerke nur als Kunstwerke erkennbar, weil sie in einem gewissen Rahmen, einem Kontext oder Anrichtung präsentiert werden. Würden der Rahmen oder die Anrichtung fehlen, so wären die Werke nicht für jeden als Kunst identifizierbar.
Kunst kommt vom griechischen „techne“ und heißt übersetzt Können. Kunst bedeutet im Unterschied zur Natur die Tätigkeit menschlichen Herstellens. Dieser weite Begriff erlaubt noch keine Unterscheidung zwischen Handwerk und schöner Kunst.
Das Kunstwerk ist ein in sich autonomes Artefakt, das seiner eigentümlichen Seinsweise nach weder praktischen Zwecken noch wissenschaftlicher Erkenntnis dient. Aber was zeichnet ein Kunstwerk aus? Was macht ein Ding zu einem „Mehr-als-Dingsein“?
Diskussionsfreude nicht vergessen!
Eintritt: frei, über eine Spende zur Förderung der kulturellen Vielfalt freuen wir uns.


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