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Eintritt: frei, über eine Spende zur Förderung der kulturellen Vielfalt freuen wir uns.
"Die feinen Unterschiede" ist der Titel des Hauptwerkes des französischen Soziologen Pierre Bourdieu (1930–2002) mit dem Untertitel "Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft", das im französischen Original zuerst 1979 erschien. Bourdieu beginnt mit einer Analyse des Kunstgeschmacks und weitet sie auf den gesamten Lebensstil einschließlich religiöser und politischer Vorstellungen aus (den sog. „Habitus“ in Anlehnung an Norbert Elias).
Woher kommt also mein Geschmack? Bourdieu richtet sich gegen die „Ideologie des angeborenen Geschmacks“. Ein Beispiel dafür ist der konservative Philosoph José Ortega y Gasset, der betont, die nicht verstehende Masse könne mit moderner Kunst nichts anfangen im Gegensatz zu einer besonders begabten Minderheit.
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