Seit 1994 widmet sich Marianne Fritz dem Hoch-und Tiefdruck wie der Zeichnung, anfangs parallel zu ihrer Arbeit als Erzählerin und Autorin. Nach intensiven und sehr anregenden Berufsjahren an den Puppen-, Figuren- und Objekttheatern in Neubrandenburg, Berlin und Magdeburg entstehen mit leichter Hand Federzeichnungen, in denen sie sich mit den Themen Zeit und Vergänglichkeit auseinandersetzt. So verhilft sie technischen Meisterwerken wie beispielsweise einer Magdeburger Hubbrücke zu utopischen Möglichkeiten. Von ihrer Funktion befreit, kann sie auf einmal tanzen.
In der Ausstellung werden den Zeichnungen Unikat-Radierungen aus ihrer eigenen Druckwerkstatt gegenübergestellt. Strichätzungen, Aquatinta- und Farbradierungen „leben“ im Gegensatz zu den Handzeichnungen von einem langen Atem und durch einen aufwändigen technischen Prozess.

Google
Yahoo
Outlook
ical