Ein eindrucksvolles Sittenbild und eine unvergessliche Figur. Sandra Hüller steigt in die Hose einer Märtyrerin für Frauenrechte im 17. Jahrhundert und gewinnt dafür auf der Berlinale 2026 den Silbernen Bär für die beste schauspielerische Leistung.
Ein kleines protestantisches Dorf zur Zeit des 30-jährigen Krieges. Ein Fremder kehrt aus der Schlacht zurück, erhebt Anspruch auf ein geerbtes verlassenes Gut und baut sich dank mitgebrachtem Geld, Verstand und Tatkraft in kurzer Zeit einen funktionierenden kleinen Hof auf, aller anfänglichen Skepsis der Nachbarn zum Trotz: Irgendwas Eigenartiges hat er an sich. Doch solange er anpacken und zahlen kann, ist es ihnen egal. Als der Großbauer ihm seine Tochter zur Frau anbietet, wird es brenzlig. Denn der Fremde ist gar kein Mann…
In wunderschönen Bildern von kalter Kargheit, irgendwo zwischen »Das Weiße Band« und »Des Teufels Bad« erzählt der Film seine packende Geschichte nach historisch wahren Begebenheiten.
»Dieser Film setzt allen Menschen, die es wagen, so zu leben, wie sie wollen, ein wunderschönes Denkmal.« (DLF KULTUR)
»Ein großartiger Film,… ein herausragender Beweis für Hüllers Talent, eine Meisterleistung in der Kunst des Schauspiels, streng, aufrichtig, körperlich und ohne jede Effekthascherei. Und Caro Brauns Spiel ist eine wahre Freude.« (The Hollywood Reporter)
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