Heimat kann ein Ort sein, ein Gefühl, eine Sprache oder ein Mensch. Für manche ist es dort, wo sie geboren wurden, für andere dort, wo sie sich im Leben eingerichtet haben, sich auskennen und dazugehören. Oft ist Heima auch mit vertrauten Gesichtern, mit Gewohnheiten oder mit Erinnerungen aus der Kindheit verbunden.
Heimat kann sich im Laufe des Lebens verändern. Manche bleiben ihr ganzes Leben an einem Ort verwurzelt, andere ziehen um, lernen neue Orte kennen oder fühlen sich mit mehr als einer Region oder Kultur verbunden. Und wieder andere sind noch auf der Suche nach einem Platz, an dem sie wirklich ankommen.
Aber was gibt einem das Gefühl, dazuzugehören? Wann fühlt man sich wirklich zuhause? Ist es der Wohnort, das Umfeld, die Familie oder etwas anderes? Und welche Rolle spielen Herkunft, Sprache oder Aussehen dabei? Wann fehlt Heimat und was es braucht, damit sie wieder entstehen kann?
Ablauf
„Sprechen & Zuhören“ ist ein moderiertes Gesprächsformat, das Menschen zu kontroversen Themen miteinander in Kontakt bringt und Raum für individuelle Sichtweisen eröffnet. Es geht nicht um Debatten oder darum, andere zu überzeugen, sondern um aufmerksames Zuhören und respektvollen Austausch.
Das Format ist ein Gesprächsangebot für alle, die sich zum Veranstaltungsthema austauschen möchten, unabhängig von politischer Haltung, Herkunft oder Vorerfahrung.
Die Veranstaltungsreihe Sprechen & Zuhören ist eine Kooperation zwischen Freiwilligenagentur Magdeburg, Volkshochschule Magdeburg, Stadtbibliothek Magdeburg und Mehr Demokratie e.V., unterstützt durch das Nachhaltigkeitsbüro der Otto-von-Guericke-Universität sowie der WSD-Fachstelle bei der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt.

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