Am 4. März 2026, 13:00 Uhr laden das Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt und die Medizinische Zentralbibliothek des Universitätsklinikums Magdeburg zu einem besonderen öffentlichen Symposium ein. Unter dem Leitmotiv „Zwischen Anfang und Abschied: Umgang mit angeborenen Fehlbildungen und Schwangerschaftsverlusten“ soll ein Raum geschaffen werden, in dem Trauer, medizinisches Fachwissen und künstlerische Ausdruckskraft gemeinsam erlebt werden.
Fachliche Impulse zu Ursachen, Diagnose und Betreuung von Fehlgeburten und Schwangerschaftsverlusten geben eine Genetikerin, eine Frauenärztin und eine Hebamme. Weitere ärztliche Mitarbeiter*innen des Universitätsklinikums freuen sich auf den Austausch mit Ihnen. Der Einladung des Fehlbildungsmonitorings zum Dialog sind außerdem Vertreter*innen der Elternselbsthilfe „Sternenkinder“, der AWO Beratungsstelle für Schwangerschaft und Familienplanung sowie Krankenhausseelsorger des Universitätsklinikums gefolgt.
Zwischen den Fachbeiträgen werden kurze Lesungen aus dem Buch „Der rosa Stoffelefant“ von der Autorin Irena Osterland eingeflochten. Geprägt von eigenen Erfahrungen mit Trauer und Verlust, verleiht die Autorin in ihrem Gedichtband den oft unsichtbaren Gefühlen eine Stimme. „Für alle Herzen, die einen Teil von sich verloren haben – und doch weiterschlagen.“ Die literarischen Passagen machen Gefühle und Erfahrungsaspekte hörbar, für die die Wissenschaft auf die Unterstützung der Kunst angewiesen ist.
Das Symposium ist kostenfrei und öffentlich. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

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