Ab dem 10. Januar 2026 um 11 Uhr zeigt die Stadtbibliothek Magdeburg in Kooperation mit dem Literaturhaus Magdeburg (und der AG Stolpersteine Magdeburg) die Wanderausstellung „Die Kinder vom Bullenhuser Damm – Morgen darf nicht gestern sein“.
Aus dem KZ Auschwitz in das KZ Neuengamme bei Hamburg deportiert, wurden an 20 jüdischen Kindern medizinische Experimente durchgeführt. Im April 1945, kurz vor Kriegsende, brachte man die Kinder in die Schule am Bullenhuser Damm in Hamburg-Rothenburgsort um sie dort zu ermorden und die Verbrechen an ihnen zu verdecken.
Ihre Geschichte geriet fast in Vergessenheit. Dank des Journalisten Günther Schwarberg konnten in den 1970er Jahren Angehörige der Kinder gefunden werden. In den darauffolgenden Jahrzehnten errichte die Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm e.V. eine Gedenkstätte für die 20 Kinder, in Hamburg wurden Straßen nach ihnen benannt und noch heute beschäftigen sich Schulklassen auf unterschiedlichste Art und Weise mit dem Leben der Kinder.
Die Akteure möchten mit dieser Ausstellung an die Kinder erinnern und gleichzeitig an die Zukunft denken. Die Ausstellung bietet Einblicke in unser Heute und Morgen. Fake News, Antisemitismus und Verschwörungstheorien sind wichtige Themen, die in der Erinnerungskultur mit gedacht werden müssen. Diese greift die Wanderausstellung ebenso auf.
Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten der Stadtbibliothek
besichtigt werden.
Informationen zu interaktiven Angeboten rund um die Ausstellung sind vor
Ort zu finden.


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