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Meyna
Juni 2026: Für die junge Band Meyna steht der erste größere Auftritt an. Im Rahmen des Musikwettbewerbs „local heroes“ stehen Cora, Laurin, Max und Ray vor rund 150 Leuten auf der Bühne. Und als wäre die Aufregung nicht genug, zeigt das Thermometer an diesem Tag bis zu 31 Grad. Aber die Magdeburger rocken das Ding und versetzen das Publikum in Ekstase. Auch wenn sie diese Runde nicht für sich entscheiden konnten, nehmen sie eine wichtige Lektion mit auf ihre nächsten Auftritte: Dass man Freude und die richtige Energie auf die Bühne bringt, ist letztendlich alles, was für das Publikum zählt.
Vor ein paar Jahren stellte Ray ein Gesuch bei „BandMix“ ein. Das ist so etwas wie Facebook für Musiker. Zunächst entstand Meyna als Akustikduo, bis Cora, Laurin, Max dazustießen und die ehemalige Sängerin Lotta ins Ausland ging. In klassischer Bandformation mit Gesang, zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug konnten sie ihren Sound nun nach Belieben tunen. Alle eint ein Fable für Rock, speziell den Indierock der 2000er Jahre. Diesen will die Band wiederbeleben. Eingängige, durchgehende Gitarrenriffs und klassische Rockbeats markieren ihren Stil.
Der Kontrast zwischen einem wilden „Auf-die-Fresse-Sound“ und melancholischen Texten fasziniert Meyna. Dunkle Themen, wie Depression, Außenseitertum oder die Rebellion gegen Konventionen prägen ihre Songs inhaltlich.
Was jedoch bei Auftritten verfängt, ist ihre Energie und das stellt die Band im September zweimal unter Beweis. Bei einem Doppelkonzert mit „Betty Oh Boy“ in der Datsche gehen sie gleich von Anfang an in die Vollen. Das längere Set für ein Festival in der Wagenhalle 11 baut sich allmählich zu einem Feuerwerk auf.
Die nächsten Konzerte von Meyna sind in der Datsche sowie auf dem W11 Festival
