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Leidenschaftliche Werderanerin Petra C. Schulz
Als Gustav Insa kennenlernt und sich die beiden verlieben, scheint zunächst alles seinen Lauf zu nehmen. Doch eine Straftat, ein lebensgefährlicher Unfall und das anschließende Koma eines der Beteiligten stellen den auf dem Werder gewachsenen Freundeskreis auf eine Bewährungsprobe. Während die Kripo dem tatsächlichen Geschehen näherkommt, müssen die Mitglieder des selbstgewählten „FamilienClans“ füreinander einstehen.
Es war im Juni 2024, als Petra C. Schulz im Elbauenpark in der Sonne lag und am Angerfelsen einen Kletterer beobachtete. Kurzerhand sprach sie die Klettergruppe an. Aus dem Gespräch entwickelte sich die erste Idee für den vorliegenden Roman. Die gebürtige Magdeburgerin zog Anfang der 2000er Jahre auf den Werder und kann sich seither keinen schöneren Wohnort vorstellen. Auf der Elbinsel sei der Zusammenhalt der Menschen besonders stark, stärker als an vielen anderen Orten der Stadt. Nach ihrem Schulabschluss wurde Schulz Bauingenieurin. Dass sie eines Tages einen Roman schreibt, war allerdings weniger überraschend, denn Bücher und Literatur begleiten sie schon immer. „Ich liebe Bilder, Geschichten und fröhliche Menschen“, sagt sie über sich selbst. Der entscheidende Anstoß kam im Mai 2024 bei einer Schreibwerkstatt in Grimma. Dort entstand zunächst eine Spreewaldgeschichte für Kinder. Ihre Mentorin ermutigte sie dann, vielleicht einen Krimi zu schreiben.
Trotz Krimi-Elementen geht es in „Elbinseltheater“ um weit mehr als die Aufklärung eines Verbrechens. Im Mittelpunkt des Romans stehen Doro, die Chefin des Elbauenparks, die junge Ministeriumsmitarbeiterin Insa, Doros Sohn Paul sowie die Freunde Boris, Igor und Gustav. Ihre Lebenswege könnten kaum unterschiedlicher sein, doch sie alle vereint das Leben auf dem Werder. Schmerz, Angst, Neid, Missverständnisse und Vertrauensverlust treffen auf Gemeinschaftssinn, Liebe und auf das, was passieren kann, wenn Menschen füreinander da sind. Als Leser kann man zahlreiche Orte wiedererkennen und sich auf einen weiteren Teil freuen.
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