© Engelhardt
Wolfgang Krebs
Von der Elbe her leuchtet der alte Wasserturm schon von weitem und ist eine Landmarke der besonderen Art. Als der neugegründete H2O Turmpark e.V. 2012 den Zuschlag für den Betrieb des Geländes bekam, hatte Wolfgang Krebs gerade am Puppentheater aufgehört – und übernahm die Rolle des ehrenamtlichen Geschäftsführers. Zusammen mit Joachim Röderer entwickelte er Ideen für den Turmpark: „Wir haben zugesehen, hier Dinge zu machen, die andere nicht machen“. So hat sich das Areal des Turmparks über die Jahre zum künstlerischen und kulturellen Hotspot im Südosten der Stadt entwickelt.
Wenn er etwas bedauert: dass es ihm in den Jahren nicht gelungen ist, das unterirdische Backsteingewölbe des alten Sandfilters für Veranstaltungen nutzbar zu bekommen, aber der Widerstand der Ordnungsbehörden für ein Zulassung war bislang zu groß. „Ich habe ja Hoffnung, dass dieser Ort doch noch erweckt wird.“
Mittlerweile hat Wolfgang Krebs die 65 vollgemacht. Nun ist es Zeit, für andere Platz zu machen und er konstatiert: „Es gibt für mich nichts mehr Neues zu entdecken. Das letzte was ich hier organisiere, ist das Eric-Fish-Konzert im neuen Jahr.“ Dann soll Schluss sein. Planlos rennt er nicht in sein Rentenalter hinein: „Ich möchte mich wieder mehr meiner Malerei widmen und Gitarre lernen. Anders gesagt: es gibt noch viele spannende Sachen außerhalb des Turmparks“.
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