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30 Meter hoch: Sokar Unos „Erinnerungen“
Schon von weitem strahlt ein Zehngeschosser in der Bertold-Brecht-Straße zwischen den anderen Häusern hervor. Grund dafür ist ein neues Grafitti, welches sich 30 Meter über seine Stirnseite erstreckt. Es zeigt eine Frau in verschiedenen Sequenzen ihres Lebens, jeweils mit einer analogen Kamera und um sie herum Polaroidbilder. „Mit ‚Erinnerungen‘ möchte ich den flüchtigen Momenten unseres Lebens Raum geben“, erklärt der Berliner Artist Sokar Uno.
Das Gebäude gehört zur Wohnungsbaugenossenschaft Otto-von-Guericke e.G. und soll nun sinnbildlich für die vielen Geschichten, Begegnungen und gemeinsamen Erlebnisse stehen, welche die Genossenschaft über sieben Jahrzehnte geprägt haben. Nach dem Mural in der Rollestraße ist es das zweite große Fassadenkunstwerk im Jubiläumsjahr der Genossenschaft.
Der Mural-Künstler Sokar Uno ist für seinen figurativen, oft in Bewegung eingefrorenen Stil bekannt. Seine Werke finden sich auf Fassaden in vielen europäischen Städten und darüber hinaus. Dabei verbindet er klassische Maltechniken mit der Energie urbaner Kunst und schafft so Bilder, die Geschichten erzählen und Emotionen wecken.
Giebelkunstwerk „Erinnerungen“ am Hochhaus in der Bertolt-Brecht-Straße 10c

