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Jörg Polster aus Magdeburg
Deutschland, wenige Jahre nach dem demokratischen Umbruch: Eine rechtsorientierte Regierung übernimmt die Macht, die Verfassung zerbricht, die Gesellschaft schweigt. Es ist ein düsteres Bild, welches der Magdeburger Autor Jörg Polster in seinem Politroman „Ein Volk, eine Wahl, ein neues Land“ zeichnet. Doch mit Blick auf aktuelle Wahlumfragen oder auch die Vereinigten Staaten von Amerika, welchen man derzeit beim beschleunigten Abbau demokratischer Strukturen zuschauen kann, scheint diese Dystopie hochaktuell. Im Roman wächst allerdings auch Hoffnung – denn leise aber mutig braut sich Widerstand zusammen.
Geboren in Halle, hat Jörg Polster seinen Lebensmittelpunkt schon vor einigen Jahrzehnten in Magdeburg gefunden. Er ist Beamter in einem Ministerium und Pressesprecher des Allgemeinen Behindertenverbandes Sachsen-Anhalt e.V. Sein Wissen über Inklusion verpackt er in Sachbüchern. 2025 zeichnete die Stiftung Evangelische Jugendhilfe dieses breitgefächerte Engagement mit einem Friedensengel aus.
Beim Schreiben von fiktiven Geschichten lässt Polster Erfahrungen und Sorgen einfließen. Außerdem beschränkt er sich nicht auf ein bestimmtes Genre. Aktuell arbeitet er am dritten Teil der Fantasy-Reihe „Die Schattenchroniken“. Kriminalstories lässt er in Magdeburg spielen. Sein Enkel inspiriert ihn zu Kinderbüchern. Mit „Die Augen aus Gold“ wagt sich der Autor auch in den Sience-
Fiction-Bereich.
