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Die Ambivalenz des Lichts: Lena Schirrmeister
Licht ist etwas Faszinierendes und beschäftigt die Menschen schon seit jeher. Im alten Ägypten stellte die Sonne die größte Gottheit dar, und die antike griechische Philosophie entwickelte eine Metaphorik des Lichts. Diese hatte prägenden Einfluss auf die abendländische Philosophie und Theologie und wirkt bis heute auf unser Denken ein.
„Licht ist natürlich etwas Ambivalentes, was auch im Welle-Teilchen-Dualismus deutlich wird“, sagt auch Lena Schirrmeister. Schon bei ihrer Diplomarbeit „Objekt Licht“ im Fach Bildhauerei an der Burg Giebichenstein ging sie dieser Ambivalenz nach. Im Turmpark Alt Salbke ist nun eine Installation der freischaffenden Künstlerin zu sehen, welche sich mit „fließendem Licht“ beschäftigt, ähnlich, wie es schon im 13. Jahrhundert die Mystikerin Mechthild von Magdeburg faszinierte.
Seit diesem Jahr hat Schirrmeister ihren Lebensmittelpunkt nach Magdeburg verlegt. Ihr Atelier hat sie im Forum Gestaltung. Nach Beteiligungen an der Magdeburger Kulturnacht und der „Kunstkurve“ setzt sie nun ein ganz eigenes Zeichen.
