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Michme (links) und Hengstmann (rechts)
Tobias Hengstmann und Stephan Michme sind nicht nur gute Freunde und Rampensäue, sondern auch zwei echte Quasselstrippen. Hengstmann zeigt das im familieneigenen Kabarett, Stephan Michme zwischen den Songs bei seinen Konzerten. Dass es für sie nicht zwingend Bühne braucht, um ein Publikum zu unterhalten, beweisen sie in ihrem neusten gemeinsamen Projekt „Jein!“. Die Idee zu diesem Podcast begleitet sie schon lange. „Eine passende Gelegenheit gab es jedoch nie, weil wir beide viel arbeiten […]. Zu meinem Geburtstag hat Tobi dann beschlossen: Jetzt machen wir es.“, erzählt Michme über sein „Geschenk“. Der Musiker hatte zu diesem Zeitpunkt gerade gemeinsam mit Melcher Medientechnik ein professionelles Podcaststudio fertig gebaut. „Wir haben uns dort direkt an die ersten Aufnahmen gesetzt, und es hat sofort funktioniert.“ Ihre Pilotfolge fühlt sich an, als würde man mit den beiden am Küchentisch sitzen und zuhören, wie sie über Popkulturelles sprechen und ergründen, warum sie so redselig sind und wie sie zu ihrer Größe stehen. Alles selbstverständlich ohne großes Ego und in unterhaltsamen Dialogen, bei denen der Weg das Ziel ist, und nicht die absolute Wahrheit. Thematische Einschränkungen machen sie nur wenige. Wichtig ist ihnen aber zu betonen, dass sie kein Magdeburg-Podcast sind: „Wir wollen überregional wahrgenommen werden […]. Der Podcast ist für uns kein Hobbyprojekt. Wir wollen uns im professionellen Markt eine kleine Nische erarbeiten, auch wenn es bereits viele männliche Duos gibt, die über Gott und die Welt reden.“ Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten sie mit „Talk? Now!“ zusammen, einer Art Fernsehsender, der Podcasts mit Video zeigt und über Joyn, Zattoo und Twitch überregional empfangbar ist.
