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Die Zentralhaltestelle Alter Markt
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Abgesackte Steine, schwingende Gleise: So sah die Zentralhaltestelle mangels Wartung Anfang der 1980er Jahre aus. Und solche Zustände möchte keiner noch einmal haben.
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Kein Vergleich, aber wenn man genau hinschaut, lassen sich Schäden an den heutigen Gleisanlagen auch erkennen
Schaut man sich die Bilder aus den Achtziger Jahren an, bekommt man sofort eine Gänsehaut. Schon damals war die Zentralhaltestelle ein Nadelöhr im Streckennetz, über das täglich hundert Tatra-Bahnen rollten. Das Ergebnis mangels angemessener Wartung: Kaputtgefahrener Untergrund, schwingende Gleise.
Heute werden die Wartungszyklen am Straßenbahnnetz deutlich konsequenter umgesetzt, auch wenn das, wie zuletzt am Hasselbachplatz, zu empfindlichen Verkehrssperrungen führt. Nun ist die Zentralhaltestelle zwischen „Galeria“ und Altem Markt dran. Im Abschnitt zwischen Ernst-Reuter-Allee und Julius-Bremer-Straße werden die Gleise komplett neu verlegt und die gesamte Verkehrsinfrastruktur modernisiert. MVB-Chefin Birgit Münster-Rendel bringt das notwendige Projekt auf einen Satz zusammen: „Mit dieser Baumaßnahme machen wir den Breiten Weg und den Alten Markt fit für die Zukunft“. Die Arbeiten beginnen Ende März mit dem Einrichten der Baustelle und sollen Anfang November abgeschlossen sein.
Moderne Technik: Parallel dazu erneuern die SWM in diesem Bereich verlaufende unterirdische Leitungen wie einen Abwassersammler, um künftig die zuverlässige Versorgung abzusichern.
Barrierefreiheit im Fokus: Die neue Zentralhaltestelle bekommt sechs neue Bahnsteige mit stufenlosem Einstieg in die Straßenbahn. Die Übergänge im Haltestellen- und Marktbereich werden barrierefrei. Ein durchgängiges Blindenleitsystem sorgt für eine sichere Orientierung.
Mehr Grün: Auf der Seite von „Galeria“ werden acht neue Bäume gepflanzt, neue Sitzgelegenheiten auf der gegenüber liegenden Seite laden zum Verweilen ein – die Innenstadt wird so zu einem Ort der Begegnung.
