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DFB Frauenpokal
Wenn am Vorabend des DFB-Hallenpokals der Frauen die Busse der Bundesligisten zu den Hotels dieser Stadt rollen, dann sind die Kleinen wieder ganz vorne dabei und haschen nach Autogrammkarten ihrer Stars. Genauso, wie bei den Fußballprofis im Herrenbereich, dürfen sich die Damen dann nicht aus der Konzentration bringen lassen. Für Mannschaften wie Bayern München, VfL Wolfsburg oder Titelverteidigerin Turbine Potsdam geht es schließlich einmal mehr um erfolgreiches Abschneiden bei der seit 2009 in Magdeburg stattfindenden DFB-Hallenmeisterschaft der Frauen. Laut Mitteilung des DFBs findet das Turnier jedoch zum letzten Mal statt: „Die spätestens ab 2016 umzusetzenden Futsal-Regeln der FIFA machen eine Austragung unmöglich“, so die Begründung der Offiziellen, „für die Profi-Mannschaften ist die Umstellung vom Fußball- auf das Futsalregelwerk einfach zu groß.“ Mit den neuen Futsal-Regeln kennt sich die einzige Schiedsrichterin Magdeburgs, Josefin Reinsch, jetzt schon bestens aus: „Futsal wird mit einem kleinen, schnellen Ball gespielt.“ Die Futsal-Regeln basiert auf wenig Körperkontakt zwischen den Spielern, zudem fallen die Seitenbanden weg, ähnlich wie im Basketball gibt es die angehaltene Zeit, was den Ablauf solcher Turniere unplanbar macht. „Futsal ist aber weltweit stark im Kommen und ab nächstem Jahr auch bei Hallenturnieren wie diesem Voraussetzung.“, berichtet Josefin, die neben dem wöchentlichen Job als Referee beim DFB-Hallenpokal als Betreuerin aktiv sein wird. Die Veranstalter hoffen auch bei diesem Turnier wieder auf über 4.000 Zuschauer und spannenden Bundesliga-Fußball, auch wenn ein wenig Wehmut dabei sein wird.
DFB-Hallenpokal der Frauen, 17. Januar, 10 Uhr, GETEC-Arena
