© Andreas Lander
Mit neuer Dachmarke „Weihnachtsstadt Magdeburg“: Hardy Puls
Auch wenn der vertraute Geruch von Lebkuchen und gebrannten Mandeln in der Luft liegt und die Lichter glitzern, ist uns allen bewusst, dass dieses Weihnachten anders wird. Nach dem Anschlag sowie einigem Wirbel um die städtische Verwaltung im Umgang mit der Milchkuranstalt, unterliegt das Thema Weihnachtsmarkt in Magdeburg einer Belastung. Schon länger steht eine Idee im Raum, die helfen könnte, einen sensiblen Umgang zu schaffen und einen innerstädtischen Heilungsprozess anzustoßen: die Vereinigung der Weihnachtsmärkte unter einer gemeinsamen Dachmarke. Eine solche Idee des grünen Stadtrats Olaf Meister wurde zwar abgelehnt. Nichtsdestotrotz haben sich Paul-Gerhard Stieger, Chef der städtischen Weihnachtsmarkt-Gesellschaft, und MMKT-Chef Hardy Puls an einen Tisch gesetzt und abseits städtischer Politik das Konzept „Weihnachtsstadt Magdeburg“ auf den Weg gebracht.
„Mir ist in diesem Jahr noch viel klarer geworden, dass Vielfalt unsere Stärke ist,“ betont Hardy Puls. So umfasst die Dachmarke Weihnachtsstadt nicht nur den Weihnachtsmarkt am Alten Markt und die Lichterwelt, sondern genauso die am Blauen Bock, Willy-Brandt-Platz, im Innenhof des Hundertwasserhauses, die Schweizer Milchkuranstalt, aber auch die kleinen feinen Märkte am Stadtrand wie der Reformer Adventsmarkt oder die Beyendorfer Waldweihnacht. Eine geschlossene Vermarktung hilft bei der Präsentation der Stadt nach außen. So kann es auch gelingen, innerstädtische Gemeinschaft zu fördern.
Es sind vier Säulen, auf denen sich die Weihnachtsstadt stützt: Märkte, Kulinarik, Shopping und kulturelle Events in Magdeburg zur Weihnachtszeit. Die Landing Page mit allen Angeboten wird Anfang November freigeschaltet, sein. Zum Konzept gehört es, dass einzelne Projekte nachgetragen werden können.
Mehr Infos zur "Weihnachtsstadt Magdeburg“
(Mails an weihnachten@magdeburg-tourist.de)
