© Gabriele Krüger
Krüger: „Reisen auf Sizilianisch“
Angefangen hat alles unter der Ägide von Jochen P. Heite: über eine Vereins-Gründung wurde das BBK-Format „Herbstsalon“ neu belebt. Erweitert um die Städtepartnerschaften gelang es, den Herbstsalon e.V. über Landesgrenzen hinweg bekannt zu machen. Neben regionaler Kunst wie bei der Konfrontation zwischen Heites „Black Paintings“ und den Marmor-Skulpturen Angelo Brugneras gab es Kunst aus Nashville und Sarajevo, aus Indien, Italien, Australien, Polen, China zu sehen.
Beim nunmehr 20. Herbstsalon treffen vier langjährige Mitglieder auf drei langjährige Begleiter: heißt, die Schau vereint Christoph Ackermann, Jochen P. Heite, Rolf Peter Jasper, Patricia Kranz, Gabriele Krüger, Oliver Scharfbier und Christopher John Smith. Eine besondere Position nehmen die beiden Urgesteine Jasper und Heite ein: hier der ehemalige Kurator, dort der Künstler, geeint in schwarzen Malgründen. Auch Gabriele Krüger ist seit Jahren eine stützende Kraft im Verein, nun zeigt sie eine Auswahl feinsinniger Arbeiten, die eine Nähe zur Neuen Sachlichkeit offenbaren. Wohingegen die farbigen Kompositionen von Oliver Scharfbier ihren konstruiert langsamen Prozess auf den ersten Blick nicht offenlegen. Auch Patricia Kranz gelingt es, ihren Plastiken aus Kunststoffen Leichtigkeit einzuhauchen, obgleich der Arbeitsprozess mühselig und ungesund ist. Eine weitere plastische Position verspricht Christopher John Smith beizutragen. Schlussendlich ist da Christoph Ackermann, bekannt geworden mit seinen Graffitis, den grafischen Arbeiten, aber auch seiner Architekturfotografie.
„Herz. Schlag. Kunst“ – 20 Jahre Herbstsalon, ab 24. Sept. im MDR-Funkhaus, Vernissage am Do, 24. Sept., 19 Uhr, danach Mo-Fr, 8 - 14 Uhr

