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© Christian Wiechert
Werke in der Kunstausstellung "Nichts"
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© Christian Wiechert
Werke in der Kunstaustellung "Nichts"
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© Christian Wiechert
Werke in der Kunstaustellung "Nichts"
Nichts. Das dritte Mal. Vielleicht ist dieses „Nichts“ ja einfach nur die Antwort auf jene sinnlose Frage an den Maler ... Nicht, dass Christian Wiechert keine Auskunft geben möchte, zum Beispiel eine einsame Rolle Vliestapete im Flur betreffend, die der dinghafte Grund für eine neue Werkserie wurde. Der geistige Grund wiederum war, dass ihm bei einer Ausstellung das fotografische Werk Carl Blossfelds begegnete. So entstanden seit 2023 Arbeiten im schmalen Hochformat, die den zweifachen Blick auf Urformen der Natur und Kunst erleben lassen: Klar, ruhig, beinahe symmetrisch – feierlich!
Die Bestimmtheit der Konturen und Farben, welche die Serie dieser Arbeiten auf Papier wesentlich prägt, wird durch eine weitere Werkfolge kontrastiert. Wiechert nähert sich zum wiederholten Mal den Steinen. In experimentellem Verfahren und pointillistischer Technik lässt er mineralische Strukturen mit Acrylfarben auf Leinwand wachsen, kontert sie gelegentlich mit weißen, orthogonalen Balken, welche die Räumlichkeit dieser Arbeiten noch steigern. Faszinierend ist, dass auch bei den scheinbar zufällig entstandenen, komplex verwobenen Farbfeldern der Drang zur Genauigkeit in der Form sichtbar bleibt, der wohl allen Arbeiten Wiecherts innewohnt. Und gerade dieses Nachsetzen, dieses ganz entschiedene Ausformulieren seiner Bildwelten lässt Titel (zumeist) und Erklärungen (immer) überflüssig werden - zum „Nichts“ also. Und damit zur einzig sinnvollen Antwort auf jene Frage: Was will der Maler damit sagen? Dreimal Nichts! Der Wiechert will malen. Und Skulpturen machen, die natürlich auch zu sehen sind.
© E. Dudek
Feuerwache
Halberstädter Straße 140, 39112 Magdeburg
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Di u. Do 11-17 Uhr und zu Veranstaltungen

