© Puppentheater Magdeburg
Die Maskenporträts stehen im Mittelpunkt des Projekts
Am Anfang des Projektes stand die Frage: Welche weißen Elefanten sind Ihnen denn im Leben schon begegnet? Gemeint sind hier, im übertragenen Sinn, Dinge und Ereignisse, die einen nicht loslassen, aber manchmal auch dem eigenen Ich im Weg stehen können.
Quer durch die Stadt hat Theaterpädagogin Nadine Tiedge ihre Frage den lebenserfahrenen Magdeburgern der heutigen Ü-60-Generation gestellt. Vier Monate hat sie Stimmen, Gespräche, Notizen, Texte, Bilder gesammelt und gemeinsam mit den Senioren nach Wegen gesucht, diese Antworten im darstellenden Spiel, kreativen Schreiben und bildnerischen Gestalten künstlerisch zu übersetzen.
So ist das Konzept vom Elefanten-Gedächtnis entstanden, also Kunst von und mit Menschen über 60 als Mitmach-Projekt des Puppentheaters, das während des blickwechsel-Festivals das Erinnern in den Mittelpunkt stellt. Herausgekommen ist ein überraschend lebendiges Sammelsurium von Erinnerungsstücken und Fragmenten aus dem Leben unterschiedlicher Menschen aus Magdeburg.
Sichtbarer Mittelpunkt des Projektes wird die sogenannte Maskengalerie sein, für die sich sieben Seniorinnen in besonderen (Elefanten-)Porträts fotografieren ließen. Zum Internationalen Figurentheater-Festivals „blickwechsel“ wird dieser „Elefanten-Gedächtnis-Raum“ in einem Raum der villa p. präsentiert, der zugleich an das diesjährige Festival-Motto „Und dann und wann ein weißer Elefant“ anknüpft. In zwei Einzelevents am 30. und 31. Mai werden diese „Elefanten“ dann an einer Kaffeetafel sitzend ihre Geschichten über Erinnerungsstücke erzählen.
Mehr Infos zum blickwechsel-Festival und dem Elefanten-Gedächtnis-Raum gibt's hier
© Jesko Döring
Puppentheater
Warschauer Straße 25, 39104 Magdeburg
Kassenzeiten Di-Do 10-12.15 Uhr u. 13-18 Uhr Fr 10 -12.15 Uhr u. 13 -16 Uhr Abendkasse: 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn nach Vorstellungsbeginn erfolgt kein Nacheinlass.

