© Peter Gercke
Simson S50B und 1931 Ford Model A Tudor Sedan
Wer an Oldtimer denkt, dem fallen sofort Modelle wie der Trabant 601, Barkas oder eine „Ente“ ein. Solche Zweitakt-Ikonen sorgen auf dem Oldtimertag im Elbauenpark für einen gewissen Lautstärkepegel. Wer stattdessen auf gemütliche Servolenkung oder elektrische Fensterheber steht, kann hier ebenfalls glücklich werden. Denn zu den Oldtimer-Klassikern gesellen sich zunehmend modern wirkende Fahrzeuge, wie ein BMW Z3. Als der vor 30 Jahren auf den Markt kam, galt er noch als sportlicher Hingucker und wurde in „Golden Eye“ zum ersten BMW, der sich Bond-Auto nennen durfte. Nun tragen die ersten Fahrzeuge das H-Kennzeichen, ebenso wie das damalige eckige Einstiegsmodell der Audi A3-Reihe oder der kugelige Ford Ka.
Durch solche „Youngtimer“ aus der Mitte der 90er-Jahre steigt die Zahl der in Deutschland zugelassenen Oldtimer. Das machte sich auch beim Treffen im letzten Jahr bemerkbar. Dort gab es circa 1000 Fahrzeuge zu bewundern. Es könnte also auch in diesem Jahr kuschelig werden. Neben den Autos selbst gibt es wie immer auch Händlerstände, die Einzelteile und Zubehör anbieten. Zudem kommt es zur Auktion einiger Fahrzeuge. Es bietet sich also die Möglichkeit, mit dem Elbauen-Express an- und in einer neu erstandenen Prachtkutsche wieder abzureisen.
© Werner Klapper

